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Soja Praxistipps zum Download

Die Soja Praxistipps geben kompakt und übersichtlich wichtige Hinweise zum Sojaanbau. Die Praxistipps können als pdf-Datei für den konventionellen (.pdf) und ökologischen (.pdf) Anbau heruntergeladen werden.

Ansprüche an Klima, Standort und Boden

Die Sojabohne ist eine Kurztagspflanze mit verhältnismäßig hohen Wärmeansprüchen. Die derzeit verfügbaren Sorten gedeihen am besten in warmen Körnermaisanbaulagen. Als Faustregel gilt: Sorten der Reifegruppe „000“ (sehr früh) eignen sich für Körnermaislagen, in denen die mittelfrühen Körnermaissorten ab 240 250 K noch ausreifen. Sorten der Reifegruppe „00“ (früh) eignen sich für Körnermaislagen mittelspäter Maissorten ab K 260 300. Kaltluftsenken und Spätfrostlagen sind für den Sojaanbau nicht geeignet.

Ideal für den Sojaanbau sind lockere und leicht erwärmbare Böden mit guter Struktur und einer hohen Wasserkapazität. Da der Wasserbedarf in der Blüte und während der Körnerbildung hoch ist, sind für den Sojaanbau Sommerniederschläge oder besonders auf sandigen Böden eine Beregnungsmöglichkeit erforderlich. Insbesondere beim Anbau auf Kies- und Sandböden ist eine Zusatzberegnung erforderlich. Wassermangel mindert den Kornansatz, das Tausendkorngewicht (TKG) und den Proteingehalt erheblich.

Der pH-Wert des Bodens sollte im schwach sauren bis neutralen Reaktionsbereich liegen (pH 6,5 bis 7). Böden mit hoher Stickstoffnachlieferung führen zu Reifeverzögerungen, uneinheitlicher Abreife und Lagergefahr. Steinige Böden sind ungeeignet, da bei der Ernte der Mähbalken tief abgesenkt werden muss.

Ökoanbau: Verunkrautete Schläge (besonders mit Ackerwinde und Nachtschatten) unbedingt meiden!